SLOW FASHION VS. FAST FASHION

Nachhaltige Mode ist in der Modebranche nicht mehr nur ein Thema neben vielen, sondern das top Thema des Jahres. Die Menschen werden sich zunehmend bewusst, wer ihre Kleidung herstellt, wo sie hergestellt wird und wie sie hergestellt wird.

Jetzt, da wir merken, dass die nur als unbestimmbare Prognosen wahrgenommenen Folgen der globalen Erwärmung zur Realität werden, tun die Verbraucher nicht länger so, als ob ihre täglichen Entscheidungen keine Rolle spielen würden. Eine der Entscheidungen, mit denen die Menschen täglich konfrontiert werden, ist: „Welche Mode kann und will ich kaufen?“

Für viele überraschend, ist der Begriff der nachhaltigen Mode schon Jahrzehnte alt.

Einige bekannte Unternehmen haben auf diese Tatsache zwar bereits in den späten 1980er und 1990er Jahren reagiert und Nachhaltigkeit in ihrem Produktionsprozess praktiziert, um die Umweltzerstörung zu stoppen.

Jedoch mit wenig Erfolg. Stattdessen boomten Geschäftsmodelle, die denen der nachhaltigen Mode völlig entgegengesetzt sind: Fast Fashion! Was versteht man unter diesem Begriff? Fast Fashion bedeutet Massenproduktion von billiger Wegwerfkleidung. Unzählige neue Kollektionen pro Jahr, die dem Konsumenten das Gefühl geben, ständig veraltete Kleidung zu haben und dazu verleitet, ständig und immer mehr zu kaufen.

 Wie alles in der Natur hat jedoch die Fast Fashion fatale Konsequenzen.

Diese kontinuierliche Anhäufung von billigen Kleidungsstücken ist jedoch nur möglich, weil die Produktionskosten ständig gesenkt werden. Dies wiederum hat aber schwerwiegende Folgen für die Umwelt. Die Modeindustrie ist der zweitgrößte Umweltverschmutzer der Welt, gleich nach der Ölindustrie.

So werden in jedem Teil der Textilproduktion Chemikalien für die Herstellung von Fasern, das Bleichen und Färben von Stoffen usw. verwendet. Die Kleidung, die in den Geschäften ankommt, enthält immer noch eine Menge an Chemikalien, selbst Kleidung aus „100 % natürlichen“ Fasern. Über die Haut, unser größtes Organ, nehmen wir alles auf, was mit ihr in Berührung kommt, einschließlich der Chemikalien in unserer Kleidung. Diese können eine echte Gefahr für unsere Gesundheit darstellen.

 Fast Fashion: das Monster in unseren Kleiderschränken

 Es ist eine Herausforderung geworden, ein Kleidungsstück mehr als fünf Mal zu tragen. Und warum?

 Zum einen nimmt die Qualität der Kleidungsstücke jedes Jahr ab. Das führt dazu, dass unsere Kleidung sofort verblasst, unförmig oder abgenutzt aussieht.

Zum anderen ändern sich Trends so schnell, dass wir nicht mithalten können. Wir kaufen weiter, nur um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Kleidung ist eindeutig zum Wegwerfartikel geworden. Infolgedessen erzeugen wir immer mehr Textilabfälle. Eine Familie in der westlichen Welt wirft im Durchschnitt 30 kg Kleidung pro Jahr weg. Nur 15 % werden recycelt oder gespendet, der Rest landet direkt auf der Mülldeponie oder wird verbrannt.

Synthetische Fasern, wie z. B. Polyester, sind Kunststofffasern, daher biologisch nicht abbaubar und können bis zu 200 Jahre brauchen, um sich zu zersetzen. Synthetische Fasern werden in 72 % unserer Kleidung verwendet, die dadurch nicht nur einen riesigen Kohlenstoff-Fußabdruck hat, sondern auch für bis zu 10 Prozent aller globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.

Inmitten all dieser Konsequenzen wurde der beunruhigendste Teil der Fast Fashion im Jahr 2013 deutlich, als die Rana Plaza Factory, ein Gebäude einer Bekleidungsfabrik in Bangladesch, einstürzte, wobei über 1.100 Menschen getötet und etwa 2.500 verletzt wurden. Je mehr Verbraucher Zeuge der tödlichen Folgen von Fast Fashion wurden, desto mehr wurde ihnen klar, dass nachhaltige Mode vielleicht nicht länger eine Wahl ist.

Grün ist das neue Schwarz 

Slow Fashion ist die weit verbreitete Reaktion auf Fast Fashion. Sie ist durchdacht und ganzheitlich. Sie tritt auf die Bremse, wenn es um exzessive Produktion, überkomplizierte Lieferketten und sinnlosen Konsum geht.

Immer mehr Menschen, vor allem Jüngere im Alter von 18 bis 34 Jahren sind inzwischen weltweit bereit, mehr Geld für Marken auszugeben, die entweder „nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „biologisch“ oder „ethisch“ ist.

 Werden Sie ein Teil der Slow-Fashion-Bewegung

 Die Einstiegshürde in die Slow-Fashion-Bewegung ist relativ niedrig - jeder kann sich ihr anschließen. Hier sind ein paar Möglichkeiten, sich zu beteiligen:

 Verlieben Sie sich in Ihre Kleidung: Schauen Sie durch Ihren Kleiderschrank und verbinden Sie einige Ihrer Lieblingsstücke mit den damit verbundenen Geschichten. Vielleicht erinnert Sie ihr weißes T-Shirt an ein gemeinsames Erlebnis mit einem geliebten Menschen oder an eine großartige Party, zu der sie es getragen haben. Bringen Sie damit wieder Leben in Ihren Kleiderschrank!

 Erstellen Sie eine Capsule-Wardrobe: Bei dieser Methode sollen Sie sich darüber klar werden, welche Kleidung für Ihren Lebensstil tatsächlich sinnvoll ist. Nur eine ausgewählte Anzahl von Kleidungsstücken kann Teil einer Capsule-Wardrobe sein. Ihre Kleidung muss dabei ebenso praktisch wie stilvoll sein.

Kaufen Sie mit Bedacht ein. Beginnen Sie damit, den Drang zu Impulskäufen abzulegen. Rufen Sie einen Freund an, bevor Sie ein neues Paar Schuhe kaufen, oder sehen Sie sich Ihre aktuelle Garderobe durch, bevor Sie ein Teil kaufen, das mit nichts von dem, was Sie besitzen, kombiniert werden kann. Und vielleicht werden Sie auch auf Secondhand-Apps oder in Secondhand-Läden fündig, anstatt etwas Neues zu kaufen.

 Werden Sie zum Fashion-Detektiv: Wenn Sie eine vermeintlich neue Slow-Fashion-Marke entdecken, nehmen Sie sich die Zeit, das Unternehmen zu überprüfen und sicherzustellen, dass Sie Ihr Geld vernünftig investieren. Schauen Sie sich auf der Website der Marke um, um mehr über den Designprozess zu erfahren. Ist er langsam, nachhaltig und ethisch für alle Beteiligten? Legt die Marke offen, wie und wo die Kleidung hergestellt wird? Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen wird Aufschluss darüber geben, ob ein Unternehmen das praktiziert, was es predigt.

 Nachhaltige Mode kann auch sexy

 Nachhaltige und ökologische Mode kämpft häufig mit dem Vorurteil, langweilig und altbacken zu sein. Wir von Myintox beweisen Ihnen das Gegenteil, denn wir vereinen hohe soziale, ethische und ökologische Standards mit höchsten ästhetischen Ansprüchen und originellen Entwürfen. Unsere Mode ist weit entfernt von der Idee billiger Wegwerfware, denn sie konzentriert sich auf natürliche Materialien wie Kaschmir, Wolle und Baumwolle. Myintox achtet sowohl auf kurze Produktionswege als auch faire Produktionsbedingungen. Wir präsentieren Ihnen eine starke und selbstbewusste Mode für Frauen, die wissen, was sie wollen. Mit unseren Kleidungsstücken können Sie sich nicht verstecken, selbst wenn Sie es wollten (zwinker). Unsere farbstarken und ausdrucksvollen Designs sind zeitlos und modern zugleich. Mode von Myintox verleiht Ihnen in zweierlei Hinsicht ein gutes Gefühl: durch die Gewissheit, mit nachhaltiger Kleidung verantwortungsvoll zu handeln und durch die stylischen und hochwertigen Designs, in denen man einfach super aussieht.